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Tausend Augen?
Tausend Augen? © Bernd Kupper

Der gläserne Mensch? Nein danke!

Wir können etwas tun und es ist ganz leicht!

Fühlt ihr euch auch etwas beunruhigt oder habt gar die Nase voll, daß Großfirmen, Behörden und Geheimdienste unsere Daten anschauen können, wie immer es ihnen beliebt?

Beispielsweise werden ins Netz gestellte Daten diskriminierenden Inhalts von Google, Facebook und anderen nicht wieder entfernt, außer man klagt sich durch alle Instanzen. Firmen wie Google, Web.de, Gmx, Facebook und andere Anbieter im Netz praktizieren ungesicherte Datenübertragung und das ist eine bewußte Entscheidung von ihnen.

Teile unserer Daten werden ohne richterlichen Beschluss an Großfirmen, Behörden, Geheimdienste … weitergeben und dies wird uns weder mitgeteilt noch wird dies als verwerflich empfunden. Und — mit unserer Zustimmung zu den AGBs der Anbieter, stimmen wir auch deren Firmenphilosophien zu — lest die mal, da kann es einen richtig gruseln.

Und was ist der Satz, den Internetnutzer (und auch Politiker) am häufigsten sagen, wenn sie auf diese Problematiken angesprochen werden? „Ich schreibe nur Sachen, die ruhig jeder wissen darf. Ich habe nichts zu verbergen.“

Doch es hat Konsequenzen, was wir im Netz sagen und machen, denn Daten werden zusammengestellt und miteinander verknüpft, die wir selber so nie miteinander verbunden hätten. Hier im Link ein paar Beispiele, zusammengestellt vom Verein „Digitalcourage e.V.“.

Und — Es geht nicht nur um uns!

Unser Verhalten gestaltet das Internet der Zukunft. Unser Verhalten prägt sowohl das Selbstverständnis des WWW als auch die Philosophien der Netzbetreiber und Firmen im Netz (Facebook, Google, Amazon, Microsoft …).

Um eine Analogie zu nutzen — Wir sind gerade in der „Weimarer Republik des Internets“. Unser Verhalten entscheidet darüber, wie das Netz nach uns aussehen wird! Ob wir und zukünftige Nutzer das Internet aktiv gestalten können oder ob dies nur noch in der Hand der Großfirmen liegt. Ob die Gewährleistung unsere Privatsphäre selbstverständlich ist oder Datentransfer jederzeit ohne Benachrichtigung und Wahren der Persönlichkeitsrechte geschehen kann — wie es heute schon ist!). Ein sehr informatives Interview hierzu findet sich weiter unten auf dieser Seite.

Unser Verhalten entscheidet, wie es nach der „Weimarer Republik des Internets“ mit dem Netz weitergeht.

Ob das Netz ein Ort ist, in dem Inhalte auch zurückgenommen werden können oder ob die Netzanbieter die Besitzrechte an allen Daten haben (Facebook praktiziert das bereits!).

Ich wünsche mir ein Internet, in dem ich soziale Netzwerke nutzen kann, ohne Sorge zu haben, meine Daten würden jedem in die Hände fallen, egal ob ich sie in den offenen oder geschlossenen Bereich stelle. In dem meine Daten mir gehören und ich sie wieder zurückziehen kann. Ein Internet, das für uns eine offene und sichere Plattform der Kommunikation und des Austauschs ist.

Und statt mich weiter unwohl zu fühlen oder es einfach geschehen zu lassen, als würde es dabei nur um mich gehen, ändere ich jetzt was! Und welche Möglichkeiten es gibt, mit einfachsten Mitteln die Welt etwas weniger gläsern zu machen, dafür zeige ich euch hier ein paar Beispiele:

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