Willkommen bei Jutta Qu'ja Hartmann schmuckleiste

Stacheldrahtzaun in Auschwitz
Wasserritual am Aschesee auf dem Gelände KZ Auschwitz II–Birkenau. In diesen See wurde alle Asche gestreut, die aus den Verbrennungsöfen kam.


Inschrift am Tor des Vernichtungslagers Auschwitz


Meterhoher Stacheldraht, Starkstrom-Zäune und Wachtürme machten eine Flucht unmöglich.


Inschrift am Tor des Vernichtungslagers Auschwitz


Wir legen ein Blumenmandala auf einen der grausamsten Plätze in Auschwitz II. Hier wurden auf offenen Scheiterhaufen unzählige Leichen verbrannt, nachdem die Kapazität der Verbrennungsöfen nicht mehr ausreichte. Die Asche blieb einfach liegen und wurde vom Wind in der ganzen Umgebung verbreitet.

Fotos: © Bernd Kupper

Reise nach Auschwitz

Zeremonien am Ort des Vernichtens

Wir alle wissen um die Geschichte des Vernichtungslagers Auschwitz. Weit über eine Millionen Menschen wurden hier aufs Unmenschlichste ausgebeutet und ermordet, eine Dimension, die sich jeder Vorstellung entzieht. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Insassen aus dem Lager.
Das Vernichtungslager Auschwitz ist weltweit zum Inbegriff für die Unmenschlichkeit des NS-Regimes geworden, aber es ist auch ein Mahnmal, ein Zeugnis für das, was wir Menschen zu tun in der Lage sind.
Auf der anderen Seite haben seit 1945 unzählige Menschen in Auschwitz gebetet und gesungen, haben sich dem Unvorstellbaren ausgesetzt und geweint, sind zu Zeremonien dorthin gefahren und haben ihre Liebe ins Lager getragen — als Zeichen der Mitmenschlichkeit und als Zeichen für das, wozu wir Menschen auch im Stande sind.

In unregelmäßigen Abständen werde ich mit einer kleinen Gruppe nach Auschwitz fahren, um vor Ort Zeremonien zu machen. Es soll unser kleiner Beitrag zum Gedenken, zur Versöhnung und Heilung sein. Wir wollen uns berühren lassen und etwas geben. Geplant sind mehrere Zeremonien: Für die Ermordeten, für den Ort, für die Erde auf dem das KZ steht und für die Menschen, die heute dort leben. Dieser Reise kannst du dich gerne anschließen. Hier findest Du einen Bericht über die Reise nach Auschwitz im Herbst 2016.

Und was kann man tun, wenn man nicht mitreisen kann?

Wer die Reise nicht machen kann, unsere Arbeit im KZ aber gerne unterstützen würde, kann dies auf unterschiedliche Weise tun. Nähere Infos in Kürze.

Voraussetzungen für die Reise:

Es ist eine Reise für Menschen, die gut auf sich Acht geben können, denn wir werden uns ganz der zeremoniellen Arbeit vor Ort widmen.
Bitte vorher anschauen:
Dies ist eine ruhige und tief berührende Dokumentation
über eine Frau, die als Jugendliche zusammen mit ihrer Mutter zwei Jahre in Auschwitz überlebte.

Findet voraussichtlich September 2018 wieder statt

Auschwitz, Polen
Informationen zur Gedenkstätte hier.
Struktur:

1. Tag → Anreise Katowice, Polen; Einchecken im Hotel BestWestern. Gemeinsames Essen, Aufbau des Gruppenaltars, Singen und Beten
2. Tag → Besuch des KZ Auschwitz II-Birkenau. Erste Zeremonien am Ort. Singen und Beten am Gruppenaltar im Hotel.
3. Tag: → Zeremonien im KZ, Besuch des Museums Auschwitz I
4. Tag: → Abschlusszeremonie in Auschwitz-Birkenau, Abschlusszeremonie für uns, Singen und Beten. Abschied und Abreise am Abend.

An- und Abreise: Selbstorganisiert.
Abreise: am 4. Tag abends.

Übernachtungen:
Drei Nächte im Hotel BestWestern in Katowice.
Das ist 35 km von Auschwitz entfernt. Ich habe diesen Abstand bewußt gewählt — die An- und Abreise hilft uns, Abstand zu gewinnen und uns nachts zu erholen.
Leitung:
Jutta Qu'ja Hartmann
Kosten:
Anreise: Selbstorganisiert.
Übernachtung: im Hotel Best Western in Katowice oder nach eigenen Vorstellungen. Ca 50 € pro Nacht.
Verpflegung: Wir versorgen uns selbst, nehmen Essen überwiegend von daheim mit. Gemeinsames Essen abends im Hotel möglich.
Honorar: 200—500 € nach Selbsteinschätzung. Alles was meine Kostendeckung übersteigt, werde ich dem KZ Auschwitz spenden.
Anmeldung
Mündlich, schriftlich oder über mein elektronisches Anmeldeformular.